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Der Zahnstrassstein ist zerbrochen: Die Basis haftet noch, aber der glänzende Teil hat sich gelöst

Wenn sich der glänzende Teil eines Strasssteins löst, während die Basis haften bleibt, liegt das nicht an der Qualität des Strasssteins.


Unsere Produkte werden vor dem Versand geprüft. Ein solches Problem sollte nicht als Qualitätsmangel des Produkts verstanden werden.


Es handelt sich um ein in der Branche bekanntes Problem, das mit der Applikation, den mechanischen Belastungen des Strasssteins und seiner Beanspruchung nach dem Anbringen zusammenhängt.


Dieses Problem liegt nicht an der Qualität des Strasssteins


Dieser Punkt sollte klar sein:


Dieses Phänomen wird nicht durch die Qualität des Strasssteins verursacht.


Dass sich der glänzende Teil löst, während die Basis haften bleibt, bedeutet nicht, dass das Produkt defekt war.


Es ist ein bekanntes technisches Risiko beim Anbringen von Zahnschmuck, dem alle Fachanwender der Branche früher oder später begegnen.


Ein solcher Bruch sollte also nicht der eigentlichen Qualität des Strasssteins zugeschrieben werden.


Warum kann sich der glänzende Teil lösen?


Mehrere Faktoren können diese Situation erklären.


1. Zu kräftiges Zähneputzen


Zu starkes Putzen kann wiederholte Reibung am Strassstein verursachen.


Das kann den Aufbau mit der Zeit schwächen und die Ablösung des glänzenden Teils begünstigen.


2. Sehr heiße oder sehr kalte Speisen und Getränke


Starke Temperaturschwankungen können die Applikation beanspruchen, insbesondere wenn die Hinweise für die Zeit nach dem Anbringen nicht eingehalten wurden.


3. Harte Lebensmittel


Wer beispielsweise direkt in einen Apfel beißt, hartes Brot oder andere feste Lebensmittel isst, kann Druck oder Stöße auf den Strassstein ausüben.


Diese mechanischen Belastungen können ein solches Problem begünstigen.


4. Eine nicht optimal ausgeführte Applikation


Die Applikationstechnik spielt eine zentrale Rolle.


Wenn das Komposit den Strassstein nicht ausreichend umschließt oder die Befestigung an den Rändern nicht sorgfältig genug ausgeführt wurde, steigt das Risiko.


5. Die Größe des Strasssteins


Je größer der Strassstein ist, desto größer ist dieses Risiko.


Ein voluminöserer Strassstein ist von Natur aus stärker Reibung, Stößen und alltäglichen Belastungen ausgesetzt.


Warum kann die Basis haften bleiben?


Genau das kennzeichnet dieses Phänomen.


Die Basis kann auf dem Zahn befestigt bleiben, während sich der glänzende Teil löst.


Dabei trennen sich zwei Teile des Strasssteins voneinander. Es löst sich nicht die gesamte Applikation vom Zahn.


Auch das stellt die Qualität des Strasssteins nicht infrage.


Ein Restrisiko bleibt immer


Dieser Punkt ist wichtig.


Bei diesem Problem lässt sich ein Restrisiko niemals vollständig ausschließen.


Auch bei sehr guten Produkten, sorgfältiger Applikation und geeigneten Pflegehinweisen kann das Phänomen auftreten.


Wenn jedoch alles richtig ausgeführt wird:


  • die Applikation sorgfältig erfolgt;
  • das Komposit korrekt aufgetragen wird;
  • der Strassstein passend ausgewählt und richtig platziert ist;
  • die Hinweise verständlich erklärt werden,


verringert sich dieses Risiko drastisch.


So sollte die Situation auch dargestellt werden: Ein Restrisiko lässt sich nicht ausschließen, aber möglichst weit reduzieren.


Ist das Problem in der Branche bekannt?


Ja, eindeutig.


Es ist unter Fachanwendern für Zahnschmuck bekannt.


Es handelt sich weder um einen Einzelfall noch um ein Ereignis, aus dem geschlossen werden könnte, dass das Produkt schlecht ist.


Gerade deshalb sollten Fachanwender das Phänomen ruhig, präzise und verständlich erklären können.


Wie lässt sich das Risiko möglichst weit reduzieren?


Entscheidend sind zwei Ebenen.


1. Die Qualität der Applikation


Eine präzise Applikation bleibt unverzichtbar.


Achten Sie insbesondere darauf:


  • den Strassstein richtig zu platzieren;
  • das Komposit korrekt aufzutragen;
  • entlang der Ränder eine saubere Verbindung herzustellen;
  • weder zu viel noch zu wenig Komposit zu verwenden.


2. Die Hinweise für die Kundin oder den Kunden


Auch nach dem Anbringen muss die Kundschaft richtig informiert werden.


Erinnern Sie insbesondere daran:


  • nicht zu kräftig zu putzen;
  • sehr harte oder stark klebrige Lebensmittel zu vermeiden;
  • die Stelle vorsichtig zu behandeln und nicht unnötig zu beanspruchen;
  • die am Ende des Termins mitgegebenen Hinweise für die Zeit nach dem Anbringen einzuhalten.


Warum wird das Thema in der Schulung behandelt?


Weil es eine echte technische Frage aus der Praxis ist.


Ein ganzes Kapitel unserer Applikationsschulung widmet sich diesem Problem, damit Fachanwender:


  • verstehen, warum es auftritt;
  • ihre Technik verbessern;
  • das Risiko möglichst weit begrenzen;
  • die richtigen Hinweise an ihre Kundschaft weitergeben können.


Das zeigt: Es geht um Applikationstechnik, Vorbeugung und mechanische Belastungen des Strasssteins, nicht um ein Problem mit der Produktqualität.


Wie sollte ich reagieren, wenn das bei einer Kundin oder einem Kunden passiert?


Am treffendsten ist eine klare, professionelle Antwort:


  • Erklären Sie, dass dieses Phänomen auftreten kann;
  • stellen Sie klar, dass es nicht mit der Qualität des Strasssteins zusammenhängt;
  • erläutern Sie die möglichen Ursachen;
  • erklären Sie, dass ein Restrisiko bleibt, auch wenn eine gute Applikation es deutlich verringert.


So gehen Sie am fundiertesten und glaubwürdigsten mit der Situation um.


Das Wichtigste im Überblick


Wenn sich der glänzende Teil eines Strasssteins löst, während die Basis haften bleibt, liegt das nicht an der Qualität des Strasssteins.


Mögliche Einflussfaktoren sind insbesondere:


  • zu kräftiges Zähneputzen;
  • sehr heiße oder sehr kalte Speisen und Getränke;
  • harte Lebensmittel;
  • eine nicht optimal ausgeführte Applikation;
  • die Größe des Strasssteins.


Je größer der Strassstein ist, desto höher kann das Risiko sein.


Ein Restrisiko lässt sich niemals vollständig ausschließen.


Bei einer gut ausgeführten Applikation und passenden Hinweisen an die Kundschaft verringert sich dieses Risiko jedoch drastisch.


Das Problem ist in der Branche bekannt und wird deshalb ausdrücklich in unserer Applikationsschulung behandelt.

Aktualisiert am: 28/10/2026

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